Preis folgt dem Markt
Statt eines über Monate festen Arbeitspreises gilt ein Preis, der sich im Tagesverlauf verändert. Die Preise für den Folgetag stehen in der Regel am Vortag fest.
Finde einen dynamischen Stromtarif, der zu deinem Verbrauch, deinem Smart Meter und deinen flexiblen Geräten passt.
Der Tarifvergleich wird von einem externen Vergleichsdienst bereitgestellt und auf unserer Vergleichsseite eingebunden.
Zum VergleichsrechnerDrei Schritte – vom Verbrauch bis zum Abschluss beim Anbieter.
Gib deine Postleitzahl und deinen jährlichen Stromverbrauch ein.
Vergleiche verfügbare Angebote, Preisbestandteile und Vertragsbedingungen.
Wähle einen passenden Tarif und folge dem Abschlussprozess des jeweiligen Anbieters.
Wichtig vor dem AbschlussDie endgültigen Vertragsbedingungen werden auf der Angebots- beziehungsweise Abschlussseite des jeweiligen Anbieters dargestellt und müssen dort vollständig geprüft werden.
Der Arbeitspreis folgt dem Börsenstrompreis – meist stündlich, zunehmend viertelstündlich.
Statt eines über Monate festen Arbeitspreises gilt ein Preis, der sich im Tagesverlauf verändert. Die Preise für den Folgetag stehen in der Regel am Vortag fest.
Netzentgelte, Steuern, Umlagen, der Anbieteraufschlag und der Grundpreis ändern sich nicht stündlich. Sie bestimmen einen großen Teil des Endpreises.
Für die zeitgenaue Abrechnung sind zeitlich aufgelöste Verbrauchsdaten nötig. Die konkreten Voraussetzungen legt der jeweilige Tarif fest.
Der Nutzen entsteht durch Verschiebbarkeit. Je größer der Anteil des Verbrauchs, der zeitlich frei liegt, desto stärker wirkt die Tarifform.
Für diese vier Anwendungsfälle ist die Frage nach einem dynamischen Tarif besonders relevant.
Ein Elektroauto ist der flexibelste große Verbraucher im Haushalt: Der Ladezeitpunkt lässt sich meist ohne Komfortverlust verschieben.
Wärmepumpen verbrauchen viel Strom und arbeiten mit Speichern, die eine zeitliche Verschiebung erlauben – innerhalb bestimmter Grenzen.
Mit PV verschiebt sich der Netzbezug in die Rand- und Nachtstunden. Genau dort entscheidet sich, was ein dynamischer Tarif bringt.
Ein Speicher entkoppelt Bezug und Verbrauch am stärksten – dafür sind Steuerung, Kompatibilität und Wirkungsgrad entscheidend.
Beide Seiten gehören zusammen. Eine Ersparnis kann niemand garantieren.
Negative Börsenpreise richtig einordnenNegative Börsenpreise bedeuten nicht automatisch, dass Endverbraucherinnen und Endverbraucher Geld für den Stromverbrauch erhalten. Steuern, Netzentgelte, Umlagen, Anbieteraufschläge und weitere Preisbestandteile können weiterhin anfallen.
Ohne zeitlich aufgelöste Verbrauchsdaten lässt sich ein stundengenauer Preis nicht abrechnen.
Keine pauschale ZusageOb und wann ein intelligentes Messsystem eingebaut werden kann, entscheidet der zuständige Messstellenbetreiber. Mögliche Einbau- und Betriebskosten sollten vor einem Tarifwechsel geprüft werden.
Diese Grafik zeigt ein qualitatives Muster, keine Marktdaten und keine Prognose.
Echte Preisdaten binden wir erst ein, wenn eine geprüfte Datenquelle angebunden ist. Status der Live-Daten ansehen
Bei einem dynamischen Stromtarif richtet sich der Arbeitspreis nach dem Preis am Strommarkt, in der Regel nach dem Day-Ahead-Preis der Strombörse für die jeweilige Stunde oder Viertelstunde. Statt eines über Monate festen Arbeitspreises zahlst du also einen Preis, der sich im Tagesverlauf verändert. Hinzu kommen feste Bestandteile wie Netzentgelte, Steuern, Umlagen und der Aufschlag des Anbieters.
In der Regel ja. Damit stundengenau oder viertelstundengenau abgerechnet werden kann, sind zeitlich aufgelöste Verbrauchsdaten nötig. Diese liefert ein intelligentes Messsystem. Die konkreten Voraussetzungen sind jedoch tarifabhängig und sollten in den Vertragsbedingungen des jeweiligen Angebots geprüft werden.
Nein. Der Vorteil entsteht vor allem dann, wenn ein relevanter Teil des Verbrauchs zeitlich verschoben werden kann, etwa durch das Laden eines Elektroautos, eine Wärmepumpe oder einen Batteriespeicher. Ist der Verbrauch weitgehend unflexibel, fällt der mögliche Effekt kleiner aus und das Preisrisiko bleibt bestehen.
Negative Börsenpreise bedeuten nicht automatisch, dass Endverbraucherinnen und Endverbraucher Geld für den Stromverbrauch erhalten. Steuern, Netzentgelte, Umlagen, Anbieteraufschläge und weitere Preisbestandteile können weiterhin anfallen.
Nein, eine Ersparnis kann niemand garantieren. Ob ein dynamischer Tarif günstiger ist als ein Festpreistarif, hängt vom Marktverlauf, von deinem Verbrauchsprofil, vom Anbieteraufschlag und vom Grundpreis ab. Es kann Phasen geben, in denen ein dynamischer Tarif teurer ist.
Der Tarifvergleich wird über einen externen Vergleichsdienst bereitgestellt und auf unserer Seite eingebunden. Konkrete Preise, Verfügbarkeiten und Vertragsbedingungen stammen aus diesem Vergleich beziehungsweise vom jeweiligen Anbieter und müssen vor einem Vertragsabschluss dort geprüft werden.
Hintergrundwissen zu Börsenpreisen, Messtechnik und Verbrauchsoptimierung.
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Eine ehrliche Einordnung: Welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, damit ein dynamischer Tarif sinnvoll ist – und wann eher nicht.
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